... bei der US-Post.
Gerade zufällig im Netz gefunden.
Was hat das mit dem Explorer zu tun ?
Nun, diese 21239 Stück Fahrzeuge fahren alle auf einer Ford Explorer Plattform herum.
Die Motoren können mit 85% Äthanol, Benzin oder jeder möglicher Kombination der zwei Kraftstoffe betrieben werden.
In the 21st century, demands on postal vehicles remain great. A new set of challenges faces the postal service. Vehicles must not only be able to help carriers improve delivery service, but must also help the Postal Service lower their reliance on fossil fuels. The latest postal delivery vehicle is the Flexible Fuel Vehicle, or FFV, manufactured by Ford Motor Company, which has delivered 21,239 right-hand drive FFVs to the postal service. The vehicles use an Explorer SUV platform and a specially designed durable aluminum body from Utilimaster. They can be operated on 85% ethanol fuel, gas, or any combination of the two fuels in the same tank.
Also einen Explorer würde wohl keiner darunter vermuten :
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Hier noch mehr Informationen über das Fahrzeug und den Motor - wie schon geahnt ein V6 4.0 SOHC !!
The modified Explorer sport utility vehicle chassis is powered by a flexible fuel version of Ford's 4.0-liter SOHC V6 engine. The new vehicles combine the tough running gear of a Ford with a specially designed durable aluminum body from Utilimaster. The result is the first new postal delivery vehicle in 14 years.
Ethanol results in 30 percent fewer greenhouse gases when compared to gasoline, is a renewable energy source that is domestically produced and, because of higher octane ratings, results in improved performance.
"The tough Explorer platform was ideal to start from and we had the added bonus that it was already engineered for right-hand drive," said Pepin.
Building on the Explorer platform has allowed Utilimaster to design a larger cargo area, compared to previous carrier route vehicles. Based on feedback from the USPS, the vehicle also has been designed with enhanced driver visibility and ergonomics. In addition, the tilt forward front end offers better access for vehicle maintenance.
"Utilimaster is proud to be partnering with Ford to supply a truly superior vehicle," said Kevin Page, Utilimaster vice president of Sales and Marketing. "As the largest manufacturer of walk-in vehicles in the country, we are pleased to build on the existing success of our relationship with the USPS."
The starting point for the new vehicle is the chassis from a right-hand drive Ford Explorer, similar to that engineered for export to Australia, Japan and the United Kingdom. The chassis is a C-channel, six cross member design made from low-carbon steel. The suspension system for the delivery vehicles has been specially adapted for the unique requirements of this vehicle.
The new Postal Service vehicles will be powered exclusively with Ford's renowned 4.0-liter SOHC V6, which has been adapted to run on either gasoline or E85 ethanol. The SOHC engine develops 160 horsepower at 4,000 rpm and peak torque of 225 ft-lbs. at 2,750 rpm. The engine is mated to Ford's 5R55E five-speed automatic transmission, driving the rear wheels via a unique 3:55 limited slip rear axle. The steering system for the vehicle is the power rack-and-pinion set-up taken from the right hand drive Explorer. It is equipped with 15" steel wheels and LT195/75R15C tires.
The chassis is built at Ford's St. Louis assembly plant, home to the Ford Explorer. In addition to the chassis, suspension and powertrain components, St. Louis also adds front structure, including an aluminum dash panel. The units are shipped to Utilimaster's plant in Wakarusa, Indiana for final assembly.
The specially adapted Ford chassis and powertrains start production at St. Louis this fall. Ford will provide convenient access to service through its dealer network.
Also, gibt es doch wieder Arbeit in St.Louis ...... und in Köln
Und jetzt schließt sich auch der Kreis zu dem doch etwas überraschend angekündigten Verkauf des Explorer in den "falschrum fahrenden Ländern"
Warum sollen denn nur für die Post Rechtslenker gebaut werden.
weil man vor fast 10 Jahren eine markenpolitische (Fehl-)Entscheidung getroffen hat, zugunsten von einigen wenigen Konzern-Marken, die in Europa kaum einen relevanten Marktanteil zusammenbringen und überwiegend Verluste einfahren, der Volumenmarke Ford alles vorzuenthalten, was sie ansatzweise begehrenswert macht.
Dies ist aber auch nur die Reaktion des Managements auf einen wachsenden Akzeptanzverlust der Marke Ford in bestimmten Fahrzeugklassen in Deutschland und Europa gewesen. Man hat es oft genug in den oberen Klassen (dazu gehört auch der Explorer) versucht. Vielleicht nicht immer mit der glücklichsten Hand, aber auf jeden Fall mit einer fast feindlich gestimmten deutschen Öffentlichkeit als Gegner. Naja, in einem Land, das einen luftgekühlten Heckmotor zur Ikone erhebt und wo ein Mercedes Diesel (und sei er noch so klein) ein Traumwagen ist, kann man wohl nichts anderes erwarten.
Aber das Thema "Ford in Deutschland" hat Geschichte: In den Jahren der Weimarer Republik war es Ford-Fahrzeugen in Deutschland verboten auf Behördenparkplätzen zu parken. Wer als Ford-Fahrer etwa ein Paket beim Postamt abgeben wollte musste auf der Straße parken! Aus dieser Zeit stammt der in Stein gehauene Spruch von Henry Ford "...und trotzdem vorwärts."
Das ist heute ganz anders? Ich weiss nicht. Wer einen Ford Mondeo als Dienstwagen wählt und dafür einen Audi A4, einen BMW 3er oder eine C-Klasse ausschlägt, wird für bescheuert erklärt und/oder darf in der Kantine alleine sitzen. So viel anders finde ich das nicht.
Nur in den 50er, 60er und 70er Jahren sah es für Ford etwas besser aus - das waren auch die Jahrzehnte mit der positivsten Einstellung der Deutschen zu allem, was amerikanisch geprägt war.
Um zu Deiner Frage zurückzukehren: Heute ist der Zug abgefahren. Niemand würde heute einen neuen Ford Explorer kaufen, wenn er zu den gleichen Preisen angeboten würde wie die Fahrzeuge des Wettbewerbs (Mercedes M, BMW X5). Als Sonderangebot zu direkt umgerechneten Dollar-Preisen, sicher. Aber "Sonderangebote" sind nicht das, was mit der Marke Ford verbunden werden sollte - einen Preiswettbewerb wird Ford Europa immer gegen asiatische Billigheimer verlieren - ein "Billigheimer-Image" wäre aber der endgültige Untergang von Ford in Europa.
Zuletzt geändert von HGW am 21.01.2006 00:33, insgesamt 1-mal geändert.
Wer einen Ford Mondeo als Dienstwagen wählt und dafür einen Audi A4, einen BMW 3er oder eine C-Klasse ausschlägt, wird für bescheuert erklärt
Woher weisst du HG?
Ich hatte genau diese Auswahl ohne C-Klasse!
Ich hatte mich letzten Sommer für einen Turnier entschieden, nachdem ich auch schon A4 und 3er hatte.
Ich habe meine Wahl noch keine Minute bereut! Musste aber viel erklären.
> Ich hatte genau diese Auswahl ohne C-Klasse!
> Ich hatte mich letzten Sommer für einen Turnier entschieden,
> nachdem ich auch schon A4 und 3er hatte.
Respekt vor (und Glückwunsch zu) dieser Entscheidung, die sachlich gesehen sicher auch gut begründet werden kann. Um sachliche Argumente geht es beim Thema Dienstwagen aber selten, hier geht es um Image pur.
> Musste aber viel erklären.
Das kann ich mir denken.
In vielen deutschen Unternehmen hat man die Wahl pro oder contra Ford übrigens erst gar nicht. Häufig ist neben Volkswagen/Audi, BMW und Mercedes gerade bei leitenden Mitarbeitern keine weitere Marke zulässig.
Ob sich das ändern würde, wenn man mal den Chef oder Personalrat im 2006er Explorer zum Essen mitnimmt ?
Scherz beiseite : Du hast schon Recht, HGW - die Entscheidungsträger, die die Auswahl an möglichen Fahrzeugen für Repräsentanten treffen, werden diese immer unter einem gewissen politischen Einfluß tätigen - wodurch die Imagefrage m.E. nach nicht unbdingt positiven Einfluß erfährt.
z.zt.leider ohne Explorer..... Historie : 90er XLT Shifter, 98er XLT, 2006er Eddie Bauer V8