Hallo Pablo,
> woher ist eigentlich die Info mit der Focus-Platform ?
> vom optischen Eindruck denke ich da eher an den Mondeo ......
auch der neue Mondeo 2007 steht auf der "Focus-Plattform" wie auch der neue Focus-SUV, der SAV (S-Max) und sogar der Galaxy. Ford hat ab 2007 die Plattform für alle Fahrzeuge über dem Focus vereinheitlicht.
Ford und andere Hersteller (z.B. VW, die das gleiche machen) nennen das "Modulbauweise" und das bedeutet nichts anderes, als dass man die Plattform flexibel in Länge und Breite verändern kann, aber immer auf die gleichen Teile zurückgreift. Das ist auch keine schlechte Idee, wenn man an die Kostensituation denkt - Ford hat sowas auch früher bei einzelnen Modellen schon gemacht, aber niemals so durchgängig.
So durchgängig, dass es nebenher eben nichts mehr gibt, obwohl es kein Problem wäre, die Heckantriebsplattform eines Mazda RX5/RX8 "auszuborgen" - komisch, dass alle Marken des Konzerns sich irgendwas schönes im Portfolio leisten können, nur die "Muttermarke" wird zur "Brot- und Buttermarke" degradiert.
Ich glaube, ich gehe nicht zu weit, wenn ich behaupte, dass beim Besuch eines heutigen Ford-Mazdza-Hyundai-Kia-Volvo-Autohauses der Blick in die "Ford-Ecke" eher Langeweile verbreitet. Das gehört zu den Dingen, die mich nachhaltig deprimieren.
> ich meine , in einer Kölner Zeitung hätte ich auch gelesen , das für die
> Verlegung der Antriebs Enwicklung nach England - Ford-Köln ein neues
> Auto bekommen sollte.
Das Produktionswerk in Köln wird auch eines brauchen, denn den ertragsschwachen Fiesta im teuren Köln zu produzieren, kann keine Zukunft haben.
> würde doch passen , mir gefällt er jedenfalls auch
Wie gesagt, Lewis Booth hat einen neuen Sportwagen
konsequent dementiert, wie auch ein neues Fahrzug in der oberen Mittelklasse.
Insofern bleibt als einzige echte Neuerung im Modellprogramm der nächsten Jahre wohl der "Mini-Galaxy" S-Max (als SAV-Studie auf der letzten IAA) und der Focus-SUV.
> Ich hoffe nicht , aber wenn das mit der Ölkrise so weiter geht , gibts in
> der gesamten Autoindustrie eher einen Rückwärtsgang als neue Modelle
Die Autoindustrie bereitet sich im Benzin-Bereich generell auf kleine Hubräume (wenig Reibung) mit Turboladern vor. Wir werden wohl bald alle mit Moped-Hubräumen durch die Gegend fahren, wie die Smart...
> Aber Ford hatte schon in der Ölkrise 1974 mit der Einführung des V6
> Granada Ghia gekontert
Den Granada V6 gab es aber schon seit 1972, auch in einer sehr luxuriösen GXL-Ausführung. Der Granada Ghia war 1974 sicher eine schöne Sache, daneben gab es bei Ford in Folge der Ölkrise aber auch zahllose "Benzinsparmodelle" und auch generelle Modellstrategie-Korrekturen in Richtung "Bescheidenheit". Schon der Scorpio war 1985 (als erste Neuentwicklung in dieser Klasse seit der Ölkrise) eine direkte Folge dieser Entwicklung: cw-Wert 0.33, sparsame Vierzylinder-Motoren ab 1.8 Liter Hubraum, geringes Gewicht, nur ein V6-Motor...
Dass diese Entwicklung dann in den 90er Jahren wieder zu mehr Power und PS führen würde, hätte damals wohl keiner gedacht.
@Crizz:
> Da schießt mir eindeutig mehr Adrenalin ins Blut als bei einem Jaguar.
> Von den Engländern schafft das eh nur der neue Aston Martin.
Die Aussage wundert mich ein wenig, denn der neue Jaguar XK und der Aston Martin DB9 sind fast baugleich und somit auch von Ausdruck und den Proportionen ziemlich ähnlich... Ich habe zum Vergleich mal ein Bild des DB9 angehängt.
Ansonsten liegt die Schönheit natürlich im Auge des Betrachters.

Der Iosis ist schon ganz nett anzusehen. Wie gesagt, an das Gesicht könnt Ihr Euch schon gewöhnen, es hängt bald vor jedem neuen Ford. Und man kann in der Tat davon ausgehen, dass der Mondeo 2007 von dem Iosis mehr erbt als nur das Gesicht...
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